AUTOBUSINESS | Ausgabe: 1/2025 (April)
Von Peter W. Plagens und Ingo Breitenfeld
Mit der Benchmark-Auswertung für das Geschäftsjahr 2024 zeigt sich, dass nach den beiden Ausnahmejahren 2022 und 2023 wieder eine „Normalisierung“ bei den Deckungsbeitragsanteilen eintritt.
Trotz Anstiegen in den durchschnittlichen Verkaufspreisen sinkt der relative Bruttogewinn wieder auf das Niveau des Jahres 2021 (vgl. Tabellen 3 und 4) und auch der Anteil am Gesamt-Deckungsbeitrag reduziert sich wieder auf ca. 40 Prozent (vgl. Diagramm 3). Damit erwirtschaftet der AFTER-SALES-Bereich in den Voll-Funktionsbetrieben wieder annähernd 60 Prozent des Gesamt-Deckungsbeitrages und gewinnt erneut deutlich an Gewicht.
Trotz angepasster Stundenverrechnungssätze konnten die Lohnsteigerungen nicht vollständig kompensiert werden und münden ebenfalls in einer insgesamt sinkenden Umsatzrendite (vgl. Diagramm 1). Daher sind die Automobilhandels- und Service-Betriebe gut beraten, die sich verändernden Marktbedingungen kontinuierlich im Auge zu behalten und sich permanent auf die Veränderungen einzustellen